Ein Puppenhaus – für kleine Mädchen ein wahres Paradies!

Im Erwachsenenalter ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden, dem eigenen Haus, für viele Menschen einer der sehnlichsten Wünsche überhaupt. Manche können sich den Traum im Laufe ihres Lebens erfüllen, für andere bleibt es immer ein schöner Traum. Kinder haben es da eindeutig besser!

Große Freude über die erste eigene Immobilie.

Zahllose Kinder, vor allen Dingen kleine Mädchen, wünschen sich sehnlichst ein eigenes Haus. Und Sie bekommen es. Während Jungs z.B. doch eher von einer eigenen Feuerwache oder der Ritterburg träumen, ist für Mädchen vornehmlich das Puppenhaus das Objekt der Begierde oder das Prinzessinnenschloss.

Den Traum von einem eigenen Heim für die Puppenfamilie erfüllen die meisten Eltern gerne, denn ein Puppenhaus ist für fast jeden erschwinglich und schnell aufgebaut. Und ist es erst liebevoll eingerichtet, steht einem glücklichen Familienleben im Kleinen nichts mehr im Wege.

Im Puppenhaus findet fröhliches Familienleben statt.

Mit der Puppenfamilie, mit Mama, Papa, den Kindern und oft auch den Haustieren, lernen kleine Mädchen (und Jungen, warum denn nicht?) die Welt der Großen im Kleinen kennen. Sie spielen im fantasievollen Rollenspiel den Familienalltag nach, erfinden niedliche Geschichten rund um das Leben im Haus und darum herum und entwickeln dabei viel Fantasie und Vorstellungskraft. Familiärer Alltag im Miniaturformat – etwas, dass den Kleinen immer wieder große Freude bereitet.

Und was es in einem Puppenhaus alles zu entdecken gibt! In den verschiedenen Stockwerken befinden sich unterschiedliche Räume, die bereits schön möbliert sind oder selbst möbliert werden können. Die klassische Möbelausstattung (Betten, Schränke, Tische, Stühle etc.) wird ergänzt durch hübsche Wohnaccessoires, (Bilder, Lampen, Pflanzen usw.) und viel Drum und Dran, kleines und großes Zubehör, das jedes Spiel zum besonderen Erlebnis macht. Oft wird das klassische Raumangebot (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad) erweitert durch Balkon oder Dachterrasse und Garten, in dem sich nicht nur die Puppenkinder, sondern auch ihre niedlichen Haustiere tummeln können. Spielplätze ohne Ende für Spielspaß ohne Ende!

Gut für die Feinmotorik und soziale Kompetenz.

Ganz abgesehen vom fröhlichen Rollenspiel, bei dem Kinder so viel über die Welt der Familie und der Erwachsenen lernen können, hilft ein Puppenhaus auch dabei, im Spiel die Sinne der Kinder zu schulen und ihre Fantasie anzuregen – ganz unbeschwert und ohne jegliches Drängen. Aber auch die Feinmotorik wird trainiert, wenn beispielsweise die winzigen Möbel von kleinen Kinderhänden von da nach dort platziert,  Türen geöffnet und geschlossen werden.

Puppenhäuser sind, gerade wegen vieler Kleinteile, die ganz kleine Kinder leicht verschlucken könnten, in der Regel erst für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Aber das ist altersmäßig rechtzeitig genug, damit Kinder mit dem Puppenhaus auch viel über das tagtägliche Miteinander, das Zusammenleben mit anderen, lernen können. So werden Kindern ganz spielerisch die Grundlagen sozialer Kompetenz vermittelt. Wie sind die Rollen innerhalb der Familie verteilt, klassisch oder ganz modern? Wie verständigt man sich respektvoll untereinander? Wie löst man eventuell anstehende Konflikte? und vieles mehr. Was schon für Kinder in der Wirklichkeit ganz allmählich wichtig wird, können sie im Kleinen, mit der Puppenfamilie im Puppenhaus, spielerisch ausprobieren.

Das Puppenhaus – eine gute Schule fürs moderne Leben!

Während Mädchen früher mit Hilfe des Puppenhauses auf ihre spätere Rolle als Hausfrau vorbereitet werden sollten – diese Zeiten sind zum Glück längst vorbei – sind die Geschlechterrollen in einem modernen Puppenhaus nicht mehr zwingend vorgegeben. Was spricht denn dagegen, dass auch die Puppenmami einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, beispielsweise zu Hause am Computer arbeitet, während der Puppenpapa mit den Kindern im Garten spielt oder in der Küche ein leckeres Menü vorbereitet. Im Puppenhaus ist alles ist denkbar, ist alles möglich – (fast) so wie im richtigen Leben.

Ein Puppenhaus – für jeden das richtige.

Ob ein Puppenhaus ins Kinderzimmer kommt oder nicht, ist oft gar nicht die entscheidende Frage. Ist der Wunsch erst einmal ausgesprochen oder taucht auf diversen Wunschzetteln auf, können Eltern dem Quengeln der Kleinen in den seltensten Fällen widerstehen. Bleibt die Frage nach dem Platzangebot, das im Kinderzimmer zur Verfügung steht, nach dem Preis, den man für ein Puppenhaus auszugeben bereit ist, und ob im Haus kleine Biegepüppchen einziehen sollen oder ob es ein schickes Domizil für Ankleidepuppen wie z.B. Barbie sein soll.

Nun, was die Größe, die Ausstattung und den Preis eines Puppenhauses betrifft, gibt es eine riesige Auswahl, da ist sicher für jeden das Passende dabei. Auch für das Material, aus dem es „gezimmert“ ist, Holz oder Kunststoff, kann man sich entscheiden. Letzteres grenzt schon fast an die grundsätzliche Frage: Muss es unbedingt Holzspielzeug oder darf es gerne auch Plastik sein? Diese Frage muss jedes Elternpaar ganz individuell für sich beantworten.

Dem Spielwert eines Puppenhauses tut es keinen Abbruch, ob es aus Holz oder Plastik ist.

Die Grundanforderungen an ein Puppenhaus sind schnell umschrieben: eine sehr gute, kindgerechte Verarbeitung, hohe Standfestigkeit, offene Gestaltung, damit es gut bespielbar ist, und so robust, dass Kinder lange Freude daran haben.
Darüber hinaus gilt: Je liebevoller das Puppenhaus, gerade auch in den kleinen Details, gestaltet ist, desto größer ist sein Spielwert, desto spannender sind die Entdeckungen, desto mehr Spielideen können generiert werden. Je mehr eigene Gestaltungsmöglichkeiten gegeben sind, z.B. durch bewegliche Teile oder Wohnaccessoires, desto besser. Da spielt es eigentlich erst mal keine Rolle, ob das Puppenhaus aus Holz oder Kunststoff ist.

Holz oder Kunststoff – Sicherheit und Schadstoffreiheit eines Puppenhauses muss geprüft sein.

Was Produktsicherheit oder Schadstofffreiheit betrifft: Auch dies hat zunächst einmal nichts mit dem Grundmaterial zu tun. Man sollte heutzutage davon ausgehen können, dass sowohl Holz- als auch Kunststoffspielzeug, das bei uns auf den Markt kommen darf, keinerlei Stoffe enthält, die unerwünscht und verboten sind, die Kindern in irgendeiner Weise schaden könnten. Leider lehrt uns die Vergangenheit, dass es immer wieder Verstöße gab. Die vielen Rückrufaktionen bei Spielzueg allgemein sprechen da eine deutliche Sprache. Deshalb gilt es, peinlich genau darauf zu achten, dass bei einem Puppenhaus, wie auch bei anderem Spielzeug,  bestimmte Prüfsiegel vorhanden sind.

Mindestanforderung ist das CE Siegel (Einhaltung der EU-Vorgaben zur Produktsicherheit), das alle Spielzeuge tragen müssen. Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass ein Spielzeug auch das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit tragen sollte. Es garantiert, dass freiwillige (also rechtlich gesehen nicht zwingend erforderliche) Produkt- und Sicherheitstest durch den Hersteller selbst erfolgt sind. Jeder Hersteller, der Spielzeug produziert, hat eine besondere Verantwortung und sollte alles nur Menschenmögliche dafür tun, dass Kinder beim Spiel auch nicht nur den geringsten Schaden nehmen.

Holen Sie sich, wenn möglich, auch Informationen über den Hersteller ein. Wie und wo wird produziert, garantieren interne Sicherheitsprüfungen, dass die Spielzeuge den rechtlichen Anforderungen gerecht werden usw.  Wenn nicht sichergestellt ist, dass der Hersteller verantwortungsvoll produziert und insgesamt vertrauenswürdig ist, sollte man kein Spielzeug dieses Herstellers kaufen. Weiter zu Puppenhaushersteller

Welches Puppenhaus soll ich kaufen?

Holz oder Kunststoff: Für welchen „Baustoff“ sie sich entscheiden, ist für viele Eltern oft eine grundsätzliche Frage. Kinder sehen das in der Regel anders, ganz wertfrei.

„Plastikspielzeug kommt mir nicht ins Kinderzimmer“, höre ich noch eine gute Bekannte sagen. Heute spielt ihre 4-jährige Tochter mit viel Hingabe mit Barbie und hat, selbstverständlich, auch das passende Haus dazu. “ Was soll ich machen, sie hat es sich doch so sehr gewünscht.“

Bei den Kleinen steht ganz eindeutig der Spielspaß im Vordergrund, der ihnen ein Spielzeug gibt.

Deshalb: Wenn Sie sich noch nicht ganz sicher sind, und sich die schönsten Puppenhäuser, stellvertretend für das riesige Angebot, ansehen möchten, finden Sie hier beides: Puppenhäuser aus Holz und Puppenhäuser aus Kunststoff. Was spricht eigentlich dagegen, dass Sie sich das eine oder andere gemeinsam mit Ihrem Kind ansehen?!

Ist Ihr Kind daran gewohnt, mit Holzspielzeug zu spielen: Voilà! Hier entdecken Sie vielleicht die Traumimmobilie. Auch für Barbie Freundinnen gibt es das Passende. Ankleidepuppen benötigen nämlich eine andere Hausgröße als die kleinen Biegepüppchen, und darauf haben sich manche Hersteller eingestellt und Häuser im Maßstab 1:12 ins Programm genommen. Barbie kann sich also nicht nur in einem Barbie Haus zu Hause fühlen.

Doch auch wenn Ihr Kind besonders viel Spaß an Lego-Bausteinen oder Playmobil hat, können Sie hier fündig werden: Beide Hersteller haben zauberhafte Puppenhäuser im Programm, die sich wunderbar in die jeweilige Welt einfügen lassen.

Viel Spaß beim Stöbern! Wir helfen Ihnen, mit Verstand zu kaufen!

Liebe Besucher unserer Seite, hier noch etwas in eigener Sache:

Wir bemühen uns, Puppenhaus-aktuell.de immer auf dem Laufenden zu halten. So können Sie immer wieder neue Puppenhäuser entdecken. Schauen Sie deshalb einfach immer mal wieder rein. Vielen Dank und viel Spaß!

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Puppenhaus im Test – Welche Puppenhäuser sind die besten?

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Für knapp 70 Euro ist es bereits voll eingerichtet. Das „Kleine Puppenhaus“ von Eichhorn ist auch ein Tipp für Einsteiger in die große bunte Welt der Puppenhäuser.


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Das Puppenhaus hat eine lange Tradition

In Spielzeugmuseen können alte Puppenhäuser, heute oft begehrte Sammlerobjekte, von jedermann betrachtet werden. Das Puppenhaus als Schaustück und Kunstwerk hat eine lange Tradition und diese geht bis ins 16.Jahrhundert zurück. Im 17. Und 18. Jahrhundert galt das Puppenhaus noch immer ausschließlich als Schaustück, mit dem wohlhabende Patrizierfamilien Reichtum und Wohlstand darstellen konnten.
Erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Zeit des Biedermeier, entstanden die ersten Puppenhäuser als Spielzeug für Mädchen. Ziel und Zweck war es, Mädchen schon im frühen Alter auf ihre spätere Rolle als Hausfrau  einzustimmen und vorzubereiten. Die bis ins kleinste Detail sehr originalgetreu gestalteten Puppenhäuser waren dem Wohnstil und der Einrichtung der damaligen Zeit nachempfunden, als Vorbild galten die Wohnungen des gehobenen Bürgertums. (Diese Informationen haben wir Wikipedia entnommen.)
Während in jenen Tagen und noch viele Jahre danach, die Puppenhäuser noch in Hand- und liebevoller Kleinarbeit in Holz hergestellt wurden, entstehen sie heute, d. h. die Bauteile, industriell. Zumindest die allermeisten. Was aber nicht bedeutet, dass nicht manche Eltern die Herausforderung annehmen, und für Ihr Kind ein ganz individuelles Puppenhaus basteln.